Eltern begleiten bei Übergängen

Ein gelingender Übergang erfordert die Zusammenarbeit von Fachpersonen der Frühen Kindheit, pädagogischen Fachpersonen, Beratungspersonen, Eltern und Kindern und allenfalls Schlüsselpersonen.

Kantonale und lokale Konzepte der Frühen Kindheit bieten eine ideale Grundlage für den Aufbau auf Bestehendem. Die Netzwerke können genutzt werden.

Die Zusammenarbeit der Schule mit den Kitas, Spielgruppen und anderen Fachpersonen der Frühen Kindheit  soll auf einem gemeinsam erarbeiteten Konzept basieren und die Beteiligten in der Umsetzung einbeziehen. Ein Wirkungsmodell dient der Planung, der Kommunikation zum Projekt und dessen Evaluation. 


Inhalte im Überblick

Transitionen und Übergänge
Grundlagen

Der Übergang in den Kindergarten ist sowohl für die Kinder wie auch für die Eltern oder Erziehungsberechtigten mit vielfältigen Herausforderungen verbunden. Deshalb ist es hilfreich, wenn der Einstieg in die Schule bewusst gestaltet wird.

Lesen Sie mehr

wirkungsorientierter Planung von Prozessen

 

Tipps zur Begleitung der Eltern 

In der Planung sollen die Bedürfnisse aller Beteiligten und die lokalen Verhältnisse berücksichtigt werden.

Die Praxishilfe «Eltern beim Übergang des Kindes in den Kindergarten begleiten» umfasst Theorie, praktische Tipps und Hinweise auf Angebote in Zürcher Gemeinden. 

Zur Praxishilfe (PDF)

Zu den einzelnen Kapitel

Unterstützung für Schulen und Gemeinden

Die Praxishilfe wird ergänzt durch:

  • eine Checkliste zur Erarbeitung eines Konzepts zum Übergang
  • das Merkblatt 1 zum Thema Transition
  • das Merkblatt 2 mit Tipps und Arbeitsmaterialien 
  • einem Wirkungsmodell als Beispiel zur Gestaltung der eigenen Unterlagen

Wir freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen.

Angebote im Kanton Zürich
 

Das Volksschulamt des Kantons Zürich unterstützt Schulen und Gemeinden mit diversen Angeboten bei der Gestaltung des Übergangs der Kinder und Eltern in den Kindergarten.

Zu den Informationen 


Praxishilfe zur Begleitung der Eltern beim Übertritt ihrer Kinder in den Kindergarten

Dokument Dezember 2021

Eltern beim Eintritt ihres Kindes in den Kindergarten begleiten

Beim Eintritt der Kinder in den Kindergarten werden Eltern zu Eltern eines Kindergartenkindes und dadurch auch Teil der Schule. Dies ist ein wichtiger Schritt für alle Beteiligten. Deshalb sollte die Familie als erster und wichtigster Lernort bei der Planung des Übergangs in den Kindergarten vermehrt gestärkt, sollten Väter und Mütter frühzeitig beteiligt und in ihrem Rollenwechsel unterstützt werden.

Das Interesse der Eltern an der gesunden Entwicklung des Kindes sowie am schulischen Angebot und Geschehen ist gross, unabhängig von ihrem sozioökonomischen Hintergrund. Eltern wollen das Beste für ihr Kind.

Das Begleiten des schulischen Weges durch die Eltern wirkt sich lernförderlich aus:  Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass der Bildungserfolg und die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern stärker von familiären Faktoren beeinflusst werden als von Effekten der Schule, der Lehrpersonen und des Unterrichts.

Kinder, deren Eltern sich mitverantwortlich fühlen, die sich ihrer Rolle bewusst sind und sie auch wahrnehmen (können), haben grössere schulische Erfolge.

Deshalb lohnt es sich, Elternkontakte und Angebote so zu gestalten, dass auch Familien erreicht werden, die den Kontakt mit der Schule nicht von sich aus suchen. Aktive Ansprache, frühzeitige Zielgruppen  orientierte Informationen, Zugang zu sozialen Netzwerken und Beteiligung der Eltern an Angeboten sind einige der wirksamen Möglichkeiten.

An wen richtet sich die Praxishilfe?

Die vorliegende Praxishilfe richtet sich an Schul- und Gemeindebehörden, Schulleitungen und Fachpersonen, die in der Frühen Kindheit und im Kindergarten tätig sind. Es geht in dieser Publikation um die Vorbereitung des Übergangs in der Familie und die Begleitung der Eltern beim Übergangsprozess, weniger um die Begleitung des einzelnen Kindes.

Der Übergang soll auf konzeptioneller Ebene wirkungsorientiert geplant und mit Fokus auf die Zusammenarbeit unter den Fachpersonen und den Institutionen definiert werden. An der Umsetzung in der Praxis sollen alle Betroffenen beteiligt werden.

Im theoretischen Teil werden folgende Leitfragen aufgenommen:

  • Was verstehen wir unter Transition/Übergang?
  • Wie können Eltern erreicht werden, die unser Schulsystem nicht kennen und deren Kinder vor dem Kindergarteneintritt kein ausserfamiliäres Betreuungsangebot besucht haben?
  • Welche Gelingensfaktoren und Herausforderungen sind bekannt?
  • Wie sieht eine wirkungsorientierte Planung aus?

Eltern beim Übergang des Kindes in den Kindergarten begleiten

Hier finden Sie die Praxishilfe (Januar 2022 (PDF) 

THEORETISCHER TEIL

Der Fokus die Praxishilfe liegt auf der Begleitung der Eltern beim Übergang der
Kinder von der Familie in den Kindergarten.
Im theoretischen Teil werden folgende Leitfragen aufgenommen:

  • Was verstehen wir unter Transition/Übergang?
  • Wie können Eltern erreicht werden, die unser Schulsystem nicht kennen und deren Kinder vor dem Kindergarteneintritt kein ausserfamiliäres Betreuungsangebot besucht haben?
  • Welche Gelingensfaktoren und Herausforderungen sind bekannt?
  •  Wie sieht eine wirkungsorientierte Planung aus?

Der folgende Text orientiert sich am HarmoS-Konkordat und den Rahmenbedingungen im Kanton Zürich.

Das Dokument integriert:

  • wissenschaftliche Erkenntnisse und Praxiserfahrungen, die sich mit gelingenden Übergängen und wirkungsorientierter Planung von Projekten und Aktivitäten für Kinder und Familien befassen;
  •  praktische Erfahrungen bei der Konzeption und der Umsetzung von Konzepten, die im Rahmen der «Politik der Frühen Förderung» gemacht werden konnten;
  • die Umsetzung von Massnahmen, basierend auf dem «7-Ebenen-Modell der Transition» von Lingenauber, S., Niebelschütz v.J.L

 

1. Einleitung
2. Grundlagen
2.1 Definitionen
2.2 Theoretische Grundlagen zur Bewältigung von Übergangen
2.3 Informierte Eltern schaffen ein anregendes Lernumfeld
2.4 Familien beim Übergang in den Kindergarten
2.5 Herausforderungen beim Übergang in den Kindergarten
2.6 Vernetzung schafft Zugang und Unterstützung
2.7 Umgang mit persönlichen Daten – Datenschutz
3 Übergänge
3.1 Planung des Übergangs
3.2 Leitsätze für die Gestaltung des Übergangs
3.3 Handlungsempfehlungen zur Begleitung gelingender Übergänge
3.4 Beteiligte am Übergang in den Kindergarten
3.5 7-Ebenen-Modell der Transition 
3.6 Entwicklungsaufgaben beim Übergang in den Kindergarten
3.7 Merkmale gelungener Übergänge
3.8 Grundlagen eines Konzepts zum Übergang in den Kindergarten
3.9 Vernetzung der Fachpersonen macht Ressourcen nutzbar
3.10 Herausforderung: Erreichbarkeit der Eltern
4 Wirkungsmodelle
4.1 Definition
4.2 Nutzen von Wirkungsmodellen
4.3 Schritte zur Planung eines Wirkungsmodels respektive eines Konzepts

PRAKTISCHER TEIL

Im praktischen Teil finden Sie

  • Informationen zu einem wirkungsorientierten Konzept für  gelingende Übergänge
  •  Beispiele möglicher Kooperationsangebote
  • Praktische Hinweise zur Erreichbarkeit der Eltern
  • Beispiele aus Gemeinde und Kantonen, die zur Illustrierung der Theorie dienen und zur Nachahmung anregen sollen.

Diverse Merkblätter fassen die Inhalte der Praxishilfe zusammen. Umsetzungsbeispiele illustrieren die Theorie.

Der folgende Text orientiert sich am HarmoS-Konkordat und den Rahmenbedingungen im Kanton Zürich.

5. Übergänge
5.1 Denkanstösse für gelingende Elternarbeit
5.2 Konzepterarbeitung
5.3 Leitfragen für die Konzeptarbeit
5.4 Vorschlag zur Definition eines Wirkungsmodells zum Übergang in den Kindergarten
5.5 Praktische Umsetzung des 7-Ebenen-Modell in der Praxis
5.6 Ideen für gemeinsame Kooperationsformen
5.7 Mehrwert für die Schule durch Zusammenarbeit mit Vorschulangeboten
5.8 So erreichen Sie die Eltern – Tipps für die Organisator/innen
5.9 Angebote zur Vorbereitung und Begleitung eines gelingenden Übergangs von der Geburt bis zu Eintritt in den Kindergarten
6. Literatur